Erster Mai 2016

1. Mai Nicht ohne uns: für einen feministischen, antirassistischen, antikapitalistischen Ausdruck auf der 1. Mai Demo – 2016

Gemeinsam mit Euch möchten wir auf der diesjährigen 1. Mai Demo wahrnehmbare Zeichen dafür setzen, was wir unter einer solidarischen Gesellschaft verstehen und das wir in diesem Verständnis die unbedingte Grundlage für gemeinsame Kämpfe um bessere Lebensbedingungen sehen.

Wir glauben, dass die Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai für uns ein fester Bezugspunkt sein sollten, denn sie sind ein etablierter Raum, in dem Menschen mit dem gemeinsamen Bezug auf ihre Arbeits- und Lebensbedingungen auf die Straße gehen und ihre Belange vorbringen.Auch wenn wir wissen, dass die gegenwärtige 1. Mai Gestaltung mehr etwas vom Abhalten eines Rituals , als dem Austragen von Sozialen Kämpfen hat, halten wir ein Fernbleiben von Linken für falsch, bzw. eine Beteiligung als Chance, andere Diskurse präsent zu machen

Gemeinsam mit Euch möchten wir feministischen, antirassistischen, antikapitalistischen Anliegen eine nachdrückliche Ausdrucksform und einen angemessenen Platz zu verschaffen.

Wir befinden uns in stürmischen Zeiten: Die Gesellschaft polarisiert sich entlang der Migrationsfrage. Während sich alte Konfliktlinien verschieben, tuen sich neue Brüche und Risse auf. Nach dem langen Sommer der Migration, in welchen die Festung Europa temporär außer Kraft gesetzt wurde, folgte ein Winter der Abschottung, der Asylrechtsverschärfungen und der rassistischen Übergriffe. Verschärfend bestätigte die Gesellschaft ihren Rassismus auf Papier indem sie die AfD in drei Landesparlamente wählte und die EU schloss einen blutigen Pakt mit der protofaschistischen türkischen Regierung. Nun ist ein praktischer Antirassismus nötiger denn je. Spätestens nach Silvester wurde uns nochmals vor Augen geführt, dass dieser explizit feministisch sein muss. Einerseits um die Alltäglichkeit von sexualisierter Gewalt und Übergriffen zu kennzeichnen und andererseits die Frage des Zusammenlebens im Hier und Jetzt von links feministisch und antirassistisch zu besetzen.

Wir versuchen dieses Jahr unbezahlte und schlechtbezahlte Arbeit, Prekarisierung und Care-Arbeit zu thematisieren. Dabei haben wir rund um dem 1. März (Day of Action des Transnational Social Strikes) mit der Sammlung von Biografien prekarisierter Arbeit angefangen und sind im Care-Bündnis aktiv, welches ebenfalls an dem 1. Mai präsent sein wird. Ob uns ein angemessener und starker Ausdruck gelingen wird, wissen wir noch nicht, aber es ist uns klar, dass noch viele wichtige Themen und Facetten fehlen, welche aber von anderen linksradikalen Gruppen bespielt werden. Deshalb wünschen wir uns eine Kooperation um einen gemeinsamen und facettenreichen Ausdruck auf die Straße zu bringen.

Unser Ziel ist es, auf der Demonstration mit einer wahrnehmbaren Menge von Menschen und sichtbaren Inhalten präsent zu sein und auch durch Redebeiträge/Jingles und ähnliches zur Kenntnis genommen zu werden.

1. Mai 2016 - Das Unsichtbare sichtbar machen

Am 1. Mai 2016 wollen wir gemeinsam mit Euch an der Demonstration teilnehmen. Unser Ziel ist es, die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen – insbesondere von Migrant*innen und Geflüchteten – zur Sprache zu bringen. Mit der Teilnahme an der Demonstration und dem anschliessenden Fest im Ravensberger Park wollen wir Euch ermutigen, Eure Rechte als Arbeiter*innen wahrzunehmen und Forderungen nach Gleichbehandlung, angemessener Bezahlung zu erheben und durchzusetzen.

Während der Demonstration und auf dem Fest wollen wir gemeinsam mit Euch deutlich machen, dass es eine enge Verbindung zwischen der Art des Aufenthaltsstatus und der Bedingungen an Euren Arbeitsplätzen gibt. Wir wollen zeigen, dass ein rassistisch strukturiertes Aufenthaltsrecht Migrant*innen und Geflüchtete zwar zunehmend rechtloser macht, sie aber eben nicht arbeitslos macht. Wir wollen zeigen, dass die Frage der Zuordnung nach Mann und Frau immer noch entscheiodend dafür ist, welche Arbeiten angeboten werden und welchen Lohn dafür zu bekommen ist.

Der 1. Mai ist traditionell ein Tag an dem die Arbeitenden ihre Belange lautstark vorbringen. Allerdings gibt es viele Stimme, die nicht gehört werden und das wollen wir gemeinsam mit Euch ändern.

1. ΤΟΥ ΜΑΗ

Το αόρατο να γίνει ορατό.

Στις 1. Μαΐου θέλουμε μαζί σας, να πάρουμε μέρος στην διαδήλωση.

Ο σκοπός μας είναι,

να γνωστοποιησουμε τις επισφαλεις συνθήκες εργασίας και διαβίωσης -

ιδιαίτερα των μεταναστών και προσφύγων. Με την συμμετοχή στην διαδήλωση

και, μετά, στην γιορτή -εκδήλωση στο Ravensburger Park, θέλουμε να σας

ενθαρρύνουμε.

Να συνειδητοποιήσετε τα δικαιώματά σας σαν εργαζάμενες /εργαζόμενοι και να

διεκδικησετε και απετήσετε δίκαιο μισθό εργασίας.

Κατά την διάρκεια της διαδήλωσης θέλουμε, μαζί σας, να γνωστοποιήσουμε

ότι, υπάρχει μία εξάρτηση της παραμονής με την θέση εργασίας.

Θέλουμε να δείξουμε ότι, ένα ρατσιστικό καθεστώς παραμονής για αλλοδαπούς

και πρόσφυγες δημιουργεί παράνομους πολίτες όχι όμως ανέργους.

Θέλουμε να δείξουμε ότι, η θέση του άνδρα και της γυναίκας είναι

αποφασιστικος παράγοντας για το είδος προσφοράς εργασίας και μισθού.

Η 1 του Μάη είναι η παραδοσιακή ημέρα, κατά την οποία προωθουντε τα

δικαιώματα των εργαζομένων.

Βεβαίως και υπάρχουν πολλές φωνές που δεν ακούγονται.

Και αυτό θέλουμε, μαζί σας, να το αλλάξουμε.

Παρεμβατική Αριστερά Βielefeld.

 

1. Maggio 2016

Rendere visibile l'invisibile

Il 1.5.16 vogliamo partecipare con voi alla manifestazione del Primo Maggio. In nostro obiettivo sarà quello di dar voce al lavoro e alle condizioni di vita precari. Vi incoraggiamo a partecipare alla manifestazione e alla festa che si terrà dopo, al Ravensberger Park, per rivendicare i vostri diritti di lavoratori, eguale trattamento nonchè adeguati stipendi. Durante la manifestazione sarà messo in evidenza il legame tra il tipo di soggiorno dei migranti e le vostre condizioni di lavoro. * Il primo maggio è, per tradizione, il giorno in cui i lavoratori rivendicano i propri diritti. Molte voci però non vengono ascoltate. Insieme a voi, vogliamo che ciò possa cambiare.